Aktuell


5.8% Anlagerendite per 31. Mai 2021 (1.1-31.05.2021) 126%, geschätzter Deckungsgrad per Ende Mai 2021

Die Schätzung des Deckungsgrads ist immer etwas heikel. Während die Anlagerendite exakt und die Vermögensverwaltungs- und Verwaltungs-Kosten relativ gut bekannt sind, ist die Abschätzung der Entwicklung bei den versicherungstechnischen Rückstellungen sehr viel schwieriger. Wer lässt sich im Laufjahr pensionieren und wählt dabei die Altersrente? Wer erhält einen IV-Entscheid, bei dem die Veska Pensionskasse eine neue Invalidenrente auszahlen muss? Wie viele Sterbefälle von Aktiven und Rentenbezügern werden wir im Jahr 2021 haben? Obwohl es für alles Werte gemäss "Versicherungs-Tarif" gibt, bleiben deshalb immer Unwägbarkeiten.

Unter der Annahme, dass sich alles nach "Tarif" entwickelt, schätzen wir den Deckungsgrad per Ende Mai 2021 auf aktuell 126%.


Erläuterungen zum Versicherungsausweis 2021 der Veska Pensionskasse

Der Versicherungsausweis 2021 zeigt u.a. die versicherten Risikoleistungen für den Todes- und Invaliditätsfall, die voraussichtlichen Altersleistungen bei Pensionierung, sowie die Finanzierung Ihrer Beiträge sowie des Arbeitgebers auf.

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3.8% Anlagerendite im Anlagejahr 2020 (1.1.-31.12.2020) 120.4% Deckungsgrad per Ende Dezember 2020

Nachdem die definitiven Zahlen der Jahresrechnung nun vorliegen, kann ein Résumé gezogen werden. Mit einer erzielten Netto-Performance 3.8% wurde ein gegenüber der Benchmark von 3.1% zwar ein gutes "relatives" Ergebnis erzielt. Im Quervergleich schlossen der Pictet BVG 2015-40 (ohne Berücksichtigung von Kosten) mit 4.0% und der UBS PK-Barometer mit 4.5% aber "absolut" gesehen etwas besser ab.

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​​​​​​​Wendepunkt erreicht? +2.4% Anlagerendite per Ende November 2020

Mit dem Wahlausgang und dem damit verbundenen Präsidentenwechsel in den USA sowie einem ersten Durchbruch bei der Suche nach einem COVID 19-Impfstoff ist im November 2020 der Optimismus an den Anlagemärkten zurückgekehrt. Insbesondere die weltweiten Aktienmärkte haben sich im November teilweise um über 10% verbessert. Sehr positiv haben sich auch unsere Obligationen in Fremdwährungen entwickelt. Im Zuge der weltweiten wirtschaftlichen Entspannung hat sich der Goldpreis reduziert, was wir als Gelegenheit für eine Aufstockung unseres Investments in Gold genutzt haben.

Inzwischen hat uns die Realität in der ersten Dezemberhälfte wieder eingeholt. Die zweite Corona-Welle erweist sich als stärker als die erste im vergangenen März/April. Obwohl man diesmal besser vorbereitet zu sein scheint, sind erneut "harter Lockdown", Erreichte Kapazitätsgrenzen in den Spitälern und das Hin- und Her bei den staatlichen Hilfsprogrammen ein Thema. Bis jetzt haben die Anlagemärkte auf diese Entwicklung noch nicht negativ reagiert. Es herrscht die Erwartung vor auf eine starke wirtschaftliche Erholung ab dem zweiten Quartal 2021.

Geschätzter Deckungsgrad per Ende November 2020
Der geschätzte Deckungsgrad der Veska Pensionskasse hat sich gegenüber dem Vormonat Oktober um 4.6% auf 122.5% verbessert.


-1.6% Anlagerendite per Ende Oktober 2020

Ende Oktober haben die Unsicherheit über den Ausgang der amerikanischen Präsidentenwahlen und die «zweite Corona-Welle» die weltweiten Anlagemärkte negativ beeinflusst. Der noch vor kurzem verbreitete Optimismus über das bevorstehende bzw. herbeigesehnte Ausklingen der Pandemie ist erneuten Ängsten vor bevorstehenden Lockdowns und dem Herunterfahren der Wirtschaft gewichen. Dementsprechend sind die Aktienmärkte im Oktober erneut Verluste eingefahren.

Erstmals kommen auch Zweifel auf, ob die Regierungen weitere Konjunkturprogramme aufgleisen wollen bzw. können. Die lange Dauer der Krise strapaziert aber nicht nur die Finanzen, sondern auch das Gefühl für die eigene Arbeitsplatzsicherheit und nicht zuletzt die Nerven der Bürgerinnen und Bürger. Es kehren hoffentlich nicht die ungeliebten Massnahmen wie Schliessungen von Clubs, Restaurants, Schulen und Geschäften zurück.

Deckungsgrad per Ende Oktober 2020
Der Deckungsgrad der Veska Pensionskasse ist gegenüber dem Vormonat September um 2% auf 117.9% gesunken.


-0.35% Anlagerendite per Ende September 2020

Die Experten (SECO Staatssekretariat für Wirtschaft) haben in den letzten Tagen den Einbruch beim Schweizer Bruttoinlandprodukt durch die Corona-Krise für das Jahr 2020 nur noch auf -3.8% geschätzt. Diese Schätzung ist damit weniger pessimistisch als noch diejenige vom Sommer 2020. Für das Jahr 2021 rechnet man – somit wieder optimistisch - mit einer Erholung des Wachstums von +3.8%. Gleichzeitig steigen derzeit die aber Infektionszahlen europaweit wieder rasant an, die Hospitalisierungs- und Todesfälle nehmen zu, weshalb man von einer effektiven «zweiten Welle» sprechen muss. Die Politik versucht mit einer nochmaligen Ausweitung der Verschuldung wirtschaftliche Stützungsprogramme zu lancieren, um Firmenpleiten und höhere Arbeitslosigkeit einzudämmen. Die sich durch das Jahr ziehende Pandemie wird zudem überlagert durch die bevorstehenden US-Präsidentschaftswahlen, die Anfang November stattfinden werden. Auf den Anlagemärkten herrscht somit grössere Unsicherheit. Dennoch halten sich die Märkte immer noch auf einem erstaunlich hohen Niveau.

Ende September 2020 war die von der Veska Pensionskasse erzielte Jahres-Performance leicht negativ, was nichts anderes bedeutet, als dass im Jahr 2020 bis jetzt mit unseren Vermögensanlagen noch kein Geld «verdient» werden konnte.

Deckungsgrad per Ende September 2020
Der Deckungsgrad der Veska Pensionskasse hat sich gegenüber dem Vormonat August nur noch ganz leicht um 0.1% auf 119.9% verbessert.


-0.5% Anlagerendite per Ende August 2020

Die wirtschaftliche Erholung nach dem "Lockdown" hat sich mittlerweile stark verlangsamt. Die Entwicklung in den einzelnen Ländern ist dabei aber sehr unterschiedlich. Zu reden gibt auch die "zweite Welle", die sicherlich sehr moderat aufgetreten ist, aber dennoch hier und da wieder zu Verschärfungen bei den Hygienemassnahmen geführt hat. Es zeigt sich, dass eine verlässliche Impfung gegen das Corona-Virus noch seine Zeit brauchen wird, auch wenn das nicht gerne gehört wird. Mit einem gewissen Respekt muss man zur Kenntnis nehmen, dass mit dem bevorstehenden Winter auch die "normale" Grippe kommen wird, die die Situation erwartungsgemäss wieder verschärfen wird.

Die Auswirkungen der Corona-Krise auf die Veska Pensionskasse sind überschaubar. Die "Einbrüche" bei den Aktienbewertungen sind nahezu überwunden. Lediglich bei den Geschäfts-Immobilien erwarten wir noch Bewertungskorrekturen, da es teilweise zu Miet-Stundungen und Miet-Erlassen gekommen ist. Echte finanzielle "Ausfälle" sind aber bis jetzt selten. Im Bereich der Wohnliegenschaften sind keine Auswirkungen messbar.

Deckungsgrad per Ende August 2020
Der Deckungsgrad der Veska Pensionskasse hat sich gegenüber dem Vormonat um rund 1.4% auf 119.8% verbessert.

Der Deckungsgrad betrug per Jahresende 2019 122.6%. Warum schätzen wir den aktuellen Deckungsgrad nun um rund 3% tiefer, wenn doch die Performance nur -0.5% beträgt? Dazu muss man wissen, dass ein gewisser Teil der Anlageerträge für die laufende Verzinsung der Sparkapitalien der aktiv Versicherten und der Deckungskapitalien unserer Rentenbezüger verbraucht wird. Zudem rechnen wir die zu erwartenden Vermögens- und sonstigen Verwaltungskosten bereits pro-rata-temporis mit ein. Das ergibt für die bereits abgelaufenen 8 Monate im Jahr 2020 einen "Verbrauch", den wir aktuell auf 2.2% schätzen. Die Minus-Performance und diese Aufwände sind deshalb vom Deckungsgrad per Ende 2019 abzuziehen.


-1.8% Anlagerendite per Ende Juli 2020

Der Aktienmarkt findet zur “Normalität” zurück und hat sich im Juli 2020 weiter erholt. Voraussetzung für Stabilität am Markt ist aber, dass bezüglich der Corona-Krise ein Wieder-Aufflammen hoher Infektions- und Todesfallzahlen vermieden werden kann.

Die Wirtschaft richtet sich nach und nach auf die Folgen und auf die notwendigen Umstellungen infolge der Corona-Krise ein. Dabei gibt es Gewinner und Verlierer. Während die IT- und die Versandhandels-Branche vom Lockdown und Homeoffice-«Schub» profitiert, leiden die Reise- und Flugverkehrsbranche. Die Wirtschaft wird derzeit durchgeschüttelt und gezwungen, innovativ und anpassungsfähig zu bleiben. Dieser Prozess ist manchmal schmerzhaft und läuft leider nicht immer ohne Arbeitsplatzverluste ab. Dafür entstehen an anderen Orten auch Chancen und neue Arbeitsplätze.

Deckungsgrad per Ende Juli 2020
Der Deckungsgrad der Veska Pensionskasse hat sich gegenüber dem Vormonat um knapp 1% auf 118.4% verbessert.


-2.8% Anlagerendite per Ende Juni 2020

Die Erholungsphase an den Anlagemärkten ist immer noch im Gang, aber die Geschwindigkeit der Erholung hat inzwischen abgenommen. Einige (auch grosse) Länder kämpfen weiterhin mit den medizinischen Herausforderungen des Corona-Virus. Andere haben hier offenbar das Gröbste überwunden und kämpfen ihrerseits mit den wirtschaftlichen Folgen. Die EU hat im Juli ein gigantisches Rettungspaket beschlossen, mit dem sie in einigen besonders stark betroffenen Ländern die Folgen der Rezession abmildern möchte.

Die Schweiz hat die Pandemie einigermassen gut gemeistert. Dennoch wird sich auch hier in den nächsten Monaten die Zahl der Arbeitslosen erhöhen. Man spürt einmal mehr, wie abhängig die Schweizer Wirtschaft vom Aussenhandel ist. Wenn es den ausländischen Kunden, die die Schweizer Produkte kaufen sollen, nicht gut geht, nützen auch die erfreulich tiefen Ansteckungszahlen in der Schweiz - wirtschaftlich gesehen - nicht viel. 
Eine Krise ist aber immer auch eine Chance und die Schweizer Wirtschaft konnte sich in der Vergangenheit stets rasch an veränderte Bedingungen anpassen. Manchmal sorgen Krisen ja auch für zukunftsträchtige Innovationsschübe.

Deckungsgrad per Ende Juni 2020
Den Deckungsgrad der Veska Pensionskasse per Ende Juni 2020 schätzen wir auf 117.5%.

Umsetzung des Core-Satellite-Ansatzes
Auftragsgemäss hat die Geschäftsstelle damit begonnen, die bisher direkt gehaltenen Aktien- und Obligationenwertschriften in Indexfonds zu transferieren. Bis Ende Juli werden diese Arbeiten abgeschlossen sein.
An seiner Sitzung vom 12. Juni hat der Stiftungsrat eine moderate Anpassung der Anlagestrategie beschlossen. «Verlierer» sind dabei die Obligationen, Gewinner sind die «Alternativen Anlagen». Die angepasste Anlagestrategie wird demnächst in einer separaten Information vorgestellt.